Was wir wissen können (Originaltitel: What We Can Know) ist der achtzehnte[1] Roman des britischen Schriftstellers Ian McEwan aus dem Jahr 2025. Er erzählt die Geschichte des fiktiven Lyrikers Francis Blundy und seiner Frau Vivien. Teile derer Leben, insbesondere ein besonderes Ereignis werden erst aus der Sicht eines zukünftigen Literaturhistorikers, dann aus der Perspektive einer Betroffenen erzählt. Dabei wird die trügerische „Wirklichkeit“ des Berichteten deutlich, sowohl aus der Perspektive zukünftiger Rekonstruktion als auch aus derjenigen der Zeitgenössischen, die nicht alle Ereignisse kennt. Die deutsche Übersetzung erschien ebenfalls 2025.

Im Jahr 2119 arbeitet der britische Literaturwissenschaftler Tom Metcalfe an einem Werk über den Schriftsteller Francis Blundy. Im 22. Jahrhundert hat sich die Welt grundlegend verändert. Mehrere vorangegangene Krisen (Klimawandel, Wirtschaftskollaps, Kriege mit begrenzten Atomschlägen), die in jener Zeit unter dem Begriff der Disruption zusammengefasst sind, sowie eine massive Überflutung, verursacht durch die Fehlfunktion einer Wasserstoffbombe, haben die Welt in vieler Hinsicht zurückgeworfen. Großbritannien ist zu einem Archipel geworden, das Reisen, selbst auf diesen Inseln, ist schwierig, teuer und langwierig, Fernreisen sind fast gar nicht mehr zu bewerkstelligen.

Quelle: Wikipedia

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